Studie zum wohnungspolitischen Instrument der Subjektförderung
Wie könnte eine schweizweite Subjektförderung ausgestaltet sein?
Verband Immobilien Schweiz (VIS)
Project period2023 – 2024
TeamSamuel Rutz, Marco Salvi, Ramon Gmür, Maida Sabotic
ContactPROJEKTBESCHREIBUNG
Dem Staat stehen grundsätzlich zwei Förderansätze zur Entlastung der Haushalte hinsichtlich ihrer Wohnkosten zur Verfügung. Die erste Möglichkeit stellt die Objektförderung dar, die eine direkte Förderung des Wohnraums anstrebt. Solche Förderungen können an gewinn- oder nichtgewinnorientierte Anbieter gehen, die im Gegenzug an gewisse Bedingungen bei der Vermietung ihrer Objekte gebunden sind. Die Alternative zur Objektförderung ist die Subjektförderung, die eine direkte Unterstützung bedürftiger Haushalte mit staatlichen Zuschüssen zur Deckung der Wohnkosten vorsieht. Solche Zuschüsse werden heute beispielsweise bereits im Rahmen der Sozialhilfe ausbezahlt.
Im Rahmen der Studie für den VIS wurde der Schweizer Wohnungsmarkt bezüglich der Erschwinglichkeit von Wohnraum untersucht, eine qualitative und quantitative Bewertung der Förderansätze vorgenommen sowie die Möglichkeit eines Systemwechsels von Objekt- zu Subjektförderung abgeklärt. Dafür wurde der Umfang des Förderbedarfs geschätzt und die Effekte einer verstärkten Subjektförderung auf den Wohnungsmarkt untersucht.
METHODEN
- Literaturauswertung
- Deskriptive Statistik
- Zusammentragen aller Massnahmen
- Quantifizierung von Massnahmen
- Modellierung von Förderungssysteme
PUBLIKATIONEN