Vorteile privat finanzierter FTTH-Projekte
Welchen Beitrag können privat finanzierte Glasfaserprojekte zum FTTH-Ausbau in der Schweiz leisten – und wie beeinflussen die regulatorischen Rahmenbedingungen diese Investitionen?
Swiss4net Holding AG
Project period2026
TeamMichael Funk, Bastian Seiler, Urs Trinkner
ContactProjektbeschreibung
Swiss Economics hat im Auftrag von Swiss4net untersucht, welchen Beitrag privat finanzierte FTTH-Projekte zum Glasfaserausbau in der Schweiz leisten können und wie die regulatorischen Rahmenbedingungen diese Investitionen beeinflussen. Heute verfügt erst rund die Hälfte der Nutzungseinheiten über eine durchgehende Glasfaserleitung.
Die Studie zeigt: Können private Investoren die bestehende Rohrinfrastruktur der Energieversorgungsunternehmen (EVU) mitbenutzen, ist bis 2033 eine FTTH-Abdeckung von 94 Prozent ohne Subventionen erreichbar. Gegenüber den Ausbauszenarien des Bundes resultiert bis 2050 eine um bis zu CHF 15.1 Mrd. höhere Wertschöpfung. Gebremst wird dieser Ausbau durch drei Problemfelder: den fehlenden Zugang zur Rohrinfrastruktur der EVU, das Zugangsbegehren der Swisscom zu den Gebäudefasern sowie die mögliche Verdrängung privater Investitionen durch die Breitbandförderung des Bundes.
Methoden
- Szenarioanalyse (vier Ausbauszenarien bis 2050)
- Auswertung von Business Cases und Machbarkeitsstudien
- Preisanalyse und Schätzung der Konsumentenrente
- Hochrechnung von Standorteffekten (Immobilienpreise, BIP)
- Input-Output-Modell (Wertschöpfung und Beschäftigung)
Publikationen