Trassenpreise im Schienenverkehr
Was sind die ökonomischen Grundlagen und Berechnungsmethoden bei der Festlegung von Zugangspreisen („Trassenpreisen“) im Schienenverkehr und wie können diese praktisch implementiert werden?
Ministry of Transport of New Zealand (MoT)
Project period2019 – 2021
TeamReto Bleisch, Chris Nash, Urs Trinkner, Tobias Binz
ContactProjektbeschreibung
Zugangspreise für Nutzer von Infrastrukturen die ein natürliches Monopol darstellen basieren in der Regel auf dem Konzept der inkrementellen kurzfristigen Kosten. Die Festlegung dieses Kostenstandards in der Praxis ist komplex: es müssen Annahmen zu verschiedenen Kostenarten (variable Kosten, fixe Kosten, etc.), zu Volumenentwicklungen, zu exogenen Parametern (z.B. technologische Entwicklung) und zur Konsistenz zwischen aktuellen und zukünftigen Kosten gemacht werden.
Im Rahmen dieses Projektes hat Swiss Economics das Transportministerium von Neuseeland bei der konzeptionellen Ausgestaltung und der Implementierung des Trassenpreissystems für den Schienenverkehr mit Fokus auf die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs beraten. Die Leistungen von Swiss Economics umfassten einerseits die Erarbeitung der konzeptionellen Methoden andererseits die Überprüfung der Kostenmodellierung für die konkrete Implementierung der Trassenpreise.